Objekte
Hier einige der bisher eingegangenen Objekte.

"Ich habe als Student 1970 einen VW-Käfer Bj. 1957 für 200.- DM gekauft und jahrelang gefahren. Da ich mich von diesem Käfer nicht trennen wollte, habe ich ihn später in einer Scheune untergestellt und nach über 25 Jahren wieder herausgeholt. Mittlerweise habe ich den VW restauriert und wieder zugelassen. An der Frontscheibe trägt er noch die Parkplakette des Instituts für Sportmedizin, wo ich seinerzeit studentische Hilfskraft war."

"In den siebziger Jahren kaufte ich mir ein Rennrad in der ausgefallenen Farbe pink-metallic.
Als ich 1980 das Physik Studium in Münster begann, musste es natürlich mit.
In meinem Studentenzimmer im Kuhviertel stellte ich es zum Erstaunen meiner Kollegen auf den Schrank. Es sollte ja nur bei schönem Wetter für sportliche Touren durchs Münsterland genutzt werden. Auch
bei unzähligen Reisen in den Semesterferien war es dabei. Das Rad bestand ja nur aus einem leichten Rahmen und zwei Rädern und konnte leicht in seine Einzelteile zerlegt werden. So passte es dann auf
die Rückbank im VW-Käfer. Besonders gerne erinnere ich mich an die Semesterferien 1984 und die Radtouren durch die französichen Seealpen mit meiner damaligen Freundin.
Das Rad existiert noch immer, sieht noch fast genauso aus und wird noch regelmäßig gefahren."

„Im Herbst 1975 begann ich das Studium der Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Durch Zufall wurde ich auf eine Sportart aufmerksam, die so hauptsächlich nur
in Münster auf der Sentruper Höhe gespielt wird: Speckbrett.
Aus dieser Zeit habe ich den ausgestellten Schläger aufbewahrt. Er ist - neben dem Studienbuch - wohl der einzig verbliebene Gegenstand aus dieser Zeit. Diese Sport- und Freizeitgestaltung war
willkommene Abwechslung zum Studium. Ich verbinde damit auch die Gedanken an eine schöne, mit wenig Sorgen verbundene Studienzeit, die mir andererseits die Verwirklichung meines Lebenswunsches, als
Rechtsanwalt tätig werden zu können, ermöglicht hat."

"Mein oranger Wecker begleitete mich durch mein Studium an der WWU in den 70er Jahren. Egal, wie kurz die Nächte auch waren – nach langen Abenden im „Blauen Haus“ oder in der „Cavete“, unermüdlichen Diskussionen in den WGs der Kommilitonen, spätem halben Hahn im „Nordstern“ oder nächtlichem Brüten über Paragraphen – mein Wecker ließ mich nie im Stich. Mit ihm ging ich stets aufgeweckt durchs Studium."
Studieren in Münster - Ein "Musée Sentimental"

